TAUCHPLÄTZE.

Marsa Alam gehört zu den noch weniger überlaufenen Orten am roten Meer, sodass man hier noch oft auf sehr intakte Riffe und eine große Vielfalt an Fischen trifft.

 ELPHINSTONE

Das Riff wird von den Einheimischen Abu Hamra gennant, was so viel wie "Vater des roten Felsens" bedeutet. Warum? Weil sich diese Anreihung von Felsen genau gegenüber des Tauchplatzes an Land befindet. Wie viele Tauchplätze wurde Elphinstone von Fischern benannt, die diese Felsen als Orientierungshilfe nutzten.
Das Riff wurde um 1830 von Robert Moresky entdeckt. Es wurde nach John Elphinstone (12. Lord Elphinstone) benannt, dessen Sohn John Elphinstone später Gouverneur von Madras und Bombay wurde.
Hier habt ihr auf jeden Fall die Chance, Großfische und Haie zu sehen. Auch wir hatten schon wahnsinnig tolle Begegnungen mit Haien dort. Abdu wird Euch auf der etwa zweistündigen Fahrt von Port Ghalib aus, sicher die ein oder andere Anekdote erzählen können.

Das Südplateau beginnt auf 18 Meter und endet auf 38 Meter Tiefe. Das Nordplateau beginnt auf 25 Meter Tiefe und endet bei 53 Metern. Um das Riff herum kann es immer mal wieder zu Strömungen kommen, weshalb ihr als Taucher mind. 50 geloggt Tauchgänge haben solltet.

Elphinstone ein atemberaubendes Riff, das man einfach gesehen haben muss. 

 MARSA EGLA & MARSA ASSALAYA

Nur wenige Minuten nördlich von Marsa Alam liegt Marsa Egla. Bedeutet übersetzt "Bucht der Seekuh". 
In der Mitte dieser tollen Bucht finden wir eine Seegraswiese mit einigen Schildkröten. Wie der Name schon vermuten lässt, schaut auch die Seekuh ab und zu mal vorbei.

Auch kleine Seepferdchen kann man hier mit ein bisschen Glück finden.

Nach unserem ersten Tauchgang hier werden wir mit unserem Bus nach Marsa Assalya fahren und dort Mittagessen.

Anschließend werden wir einen weiteren Tauchgang machen. Die Bedeutung von "Marsa Assalaya" ist "Bucht der Schlange", da hier früher eine Schlangenart gelebt haben soll, welche sich im Wasser und an Land aufgehalten hat.

Wie auch bei unserem vorherigen Tauchplatz, ist auch hier eine Seegraswiese in der Mitte, wo wir Schildkröten und einige Rochen finden können. Auch der Dugong stattet uns hier von Zeit zu Zeit einen Besuch ab. Ihr werdet von der wahnsinnigen Korallenvielfalt hier überwältigt sein.

 ABU GHUSUN & EL QULAAN

In Abu Ghusun werden wir das Wrack der Hamada betauchen, welches sich in zwei Teile zebrochen, auf eine maximale Tiefe von 18 Metern erstreckt. Das Schiff sank 1993 in in einer stürmischen Nacht vor der südlichen Küste Ägyptens mit einer Ladung Plastikgranulat an Bord. Die Reste dieser Ladung sind noch heute, fast 30 Jahre später am Strand von Abu Ghusun zu finden.

Das Schiff ist von einigen Korallen bewachsen und aufgrund der geringen Tiefe, ist es taghell und man kann alles sehr gut erkunden.

 DOLPHINHOUSE

Für mich der mit Abstand schönste Tauchplatz. Das Riff hat die Form eines Hufeisens und darf täglich nur von 200 Personen angesteuert werden, um die Delfine nicht zu sehr zu stören.

Die Ägypter nennen den Platz "Shaab Samadai", was soviel bedeutet wie "das Riff des Samadai-Vogels". Den Erzählungen nach, soll der Vogel immer um die Fischerboote herumgeflogen sein, um auf dem Riffdach Fische zu fangen. Seitdem die Delfine sich allerdings diesen Platz ausgesucht haben, ist er überall nur noch als Dolphinhouse bekannt. Ägypten hat dieses Gebiet zum Marinepark erklärt, um die sagenhafte Unterwasserwelt zu schützen.

Ein wirklich unvergessliches Erlebnis mit diesen zutraulichen und intelligenten Tieren zu tauchen oder auch nur zu schnorcheln. 

Auf Eurer ca. einstündigen Fahrt mit dem Boot vom Hafen Marsa Alam zum Dolphinhouse wird euch Abdu noch einige weitere nützliche Informationen geben.

 ABU DABBAB.

Abu Dabbab hat ebenfalls eine große Seegraswiese. Hier haben wir die Chance Schildkröten zu sehen und eine große Population an weiteren Kleinfischen. Abdu kennt hier eine Stelle an dem ein Seepferdchen wohnt, das er Euch sicher zeigen wird.

Abu Dabbab hat einen tollen Strand und ein super Restaurant. Hier werden wir einen tollen Tag verbringen.

©2020 diverockers.